Forschung

Forschungen im Zentrum der Antike

Welche ungeahnten Geheimnisse hüten das römische Erbe und die UNESCO-Welterbestätten in Tier noch? Wie wurde die Porta Nigra im Mittelalter oder im Barock verändert? Oder welche Wirkung sollten die römischen Grabdenkmäler auf den Betrachter ausüben? Die GDKE kümmert sich nicht nur um die Pflege und den Erhalt des Zentrums der Antike, sondern setzt sich auch für die Forschung ein. Dissertations- und Masterprojekte und weitere Kooperationen beschäftigen sich mit diesen und anderen archäologischen und historischen Fragestellungen zu Ausgrabungen und Fundmaterial des Landesmuseums, der Landesarchäologie Trier oder zu den römischen Bauten von Trier und Umgebung. Das Rheinische Landesmuseum Trier, die Direktion Burgen Schlösser Altertümer, die Landesdenkmalpflege sowie die Landesarchäologie Trier forschen gemeinsam auf diesen Gebieten. Darüber hinaus betreuen sie externe Partner bei einzelnen Projekten. Außerdem finden regelmäßig interne Forschungskolloquien statt. 

Derzeit fördert die Deutschen Forschungsgemeinschaft unter Beteiligung des Rheinischen Landesmuseums Trier drei Projekte:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft: „Die Porta Nigra in Trier. Bauhistorische, archäologische und kunstgeschichtliche Neubearbeitung“. Gemeinsam mit der Universität Trier (Prof. Dr. Gottfried Kerscher, Kunstgeschichte) und dem Deutschen Archäologischen Institut (Prof. Dr. Ulrike Wulf-Rheidt, Architekturreferat). Förderungsbeginn 2014.
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft: „Römische Grabdenkmäler aus Augusta Treverorum im überregionalen Vergleich: mediale Strategien sozialer Repräsentation“. Gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Anja Klöckner, Klassische Archäologie), der Fachhochschule Mainz (Prof. Dr.-Ing. Hartmut Müller, Geoinformatik & Vermessung) und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (Dr. Markus Scholz). Förderungsbeginn 2016.
  • Volkswagen-Stiftung, Fellowship für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden: "Naturstein-Inkrustationen in der Kaiseraula zu Trier. Provenienzbestimmung und Rekonstruktion." Mit Dr. Vilma Ruppienė (Würzburg), der Universität Würzburg (Prof. Dr. Ulrich Schüßler und Prof. D. H. Frimmel, Lehrstuhl Geodynamik und Geomaterialforschung). Projektbeginn 2016.

 

Die umfassende wissenschaftliche Fachbibliothek des Rheinischen Landesmuseums Trier steht als öffentliche Präsenzbibliothek allen Interessierten offen.

 

 

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Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
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